Die Nacht war zwar kurz, aber erholsamer als gedacht, daher waren wir auch für die ersten kleinen „Herausforderungen“ ganz gut gewappnet. Ich hatte nämlich in der Eile vergessen, der/die/das Voucher über die Anmietung des Autos einzupacken. Hätte ein Problem werden können, wären die Portugiesen nicht ein derart nettes Volk. Die Bestätigung wurde per Email nachgesandt und an der Hotelrezeption ausgedruckt – hier werden sie geholfen! Auch das Mietauto selbst schaffte es mit kleiner Verspätung zu uns ins Hotel und nach einer kurzen Einführung durch den Vermieter („Portugese drive like crazy...“) und Begutachtung unseres neuen, aber schon sehr mitgenommenen Mietautos (Renault Megane in der in Portugal außergewöhnlichen Farbe braungrau) – Zitat Vermieter über die vielen feinen Kratzer auf der Motorhaube: „Maybe people had a party on it!“ - konnte es endlich losgehen.
Hier Michi mit dem Auto.

Das Autofahren in Portugal ist so eine Sache. Jene, die es können, fahren wirklich wie irre – Michi hat nach 5 Minuten Fahrt gleich mal eine Drohfaust kassiert – die dies nicht können fahren genauso gefährlich, wenn auch langsamer.
Wir haben es trotzdem noch nach CASCAIS, einem hübschen Vorort von Lissabon, geschafft und dort einen Spaziergang im Sonnenschein zum Boca do Inferno („Höllenschlund“) gemacht, vorbei an tollen Villen, dem Hafen und den hübschen Häuschen der Altstadt.
An unserem nächsten Ziel, SINTRA, besuchten wir den Palacio da Pena (das portugiesische Neuschwanstein meint der Herr Müller in seinem Reiseführer), der berühmt ist für den Mischmasch an Stilen – ein „buntes“ Märchenschloss hoch oben auf dem Berg.
Von hier hat man auch einen guten Blick auf die Maurenburg.
Der Palacio da Pena war übrigens der Rückzugsort der Königsfamilie vor ihrer Flucht zu Beginn des 20.Jhts. Vom Platz vor dem ebenfalls in Sintra befindlichen Palacio Nacional war das Städtchen besonderrs hübsch anzusehen.
Der Weg nach OBIDOS war etwas beschwerlicher. Unser Navi ist ja nicht mehr das Jüngste und kennt daher viele der (EU-gesponserten) Autobahnen noch nicht. Mal wollte es uns über einen Friedhof, dann wieder ins Nirgendwo lotsen. Wir haben das kleine Städtchen aber doch noch erreicht ...
.... und waren mehr als begeistert. In Obidos ist die Zeit nämlich stehen geblieben. Kaum passiert man die Stadtmauer, befindet man sich im tiefsten Mittelalter und kommt aus dem Staunen und Schauen nicht mehr raus.
Stilgetreu wohnten wir hier auch im Hotel Real d'Obidos mit Angestellten im mittelalterlichen Knabben/Minnesängeroutfit in einer Kammer (wenn auch mit 4 Sternen) mit überdimensionalem Schlüssel. Bilder gibts hier: www.hotelrealdobidos.com
Nach dem gar nicht so historischen, aber leckeren Abendessen (Pfeffersteak und Schrimpomelett) machten wir noch einen kleinen Spaziergang auf der alten Burgmauer, der natürlich großartige Bildmotive bot.
Auf dem Nachhauseweg hielten wir noch an einer kleinen Bar, wurden auch hier - obwohl wir die einzigen Gäste waren und die Bardamen gerade einen spanischen Nonnenfilm schauten, der sehr witzig gewesen sein soll – überaus freundlich empfangen und behandelt.
Vielleicht liegt es daran, dass gerade nicht Saison ist und wir bei so wenigen Touristen besonders viel Gastfreundschaft zu spüren bekommen, aber es muss wirklich betont werden, wie nett, fröhlich und gemütlich die Leute hier sind.

Das Autofahren in Portugal ist so eine Sache. Jene, die es können, fahren wirklich wie irre – Michi hat nach 5 Minuten Fahrt gleich mal eine Drohfaust kassiert – die dies nicht können fahren genauso gefährlich, wenn auch langsamer.
Wir haben es trotzdem noch nach CASCAIS, einem hübschen Vorort von Lissabon, geschafft und dort einen Spaziergang im Sonnenschein zum Boca do Inferno („Höllenschlund“) gemacht, vorbei an tollen Villen, dem Hafen und den hübschen Häuschen der Altstadt.
An unserem nächsten Ziel, SINTRA, besuchten wir den Palacio da Pena (das portugiesische Neuschwanstein meint der Herr Müller in seinem Reiseführer), der berühmt ist für den Mischmasch an Stilen – ein „buntes“ Märchenschloss hoch oben auf dem Berg.
Von hier hat man auch einen guten Blick auf die Maurenburg.
Der Palacio da Pena war übrigens der Rückzugsort der Königsfamilie vor ihrer Flucht zu Beginn des 20.Jhts. Vom Platz vor dem ebenfalls in Sintra befindlichen Palacio Nacional war das Städtchen besonderrs hübsch anzusehen.
Der Weg nach OBIDOS war etwas beschwerlicher. Unser Navi ist ja nicht mehr das Jüngste und kennt daher viele der (EU-gesponserten) Autobahnen noch nicht. Mal wollte es uns über einen Friedhof, dann wieder ins Nirgendwo lotsen. Wir haben das kleine Städtchen aber doch noch erreicht ...
.... und waren mehr als begeistert. In Obidos ist die Zeit nämlich stehen geblieben. Kaum passiert man die Stadtmauer, befindet man sich im tiefsten Mittelalter und kommt aus dem Staunen und Schauen nicht mehr raus.
Stilgetreu wohnten wir hier auch im Hotel Real d'Obidos mit Angestellten im mittelalterlichen Knabben/Minnesängeroutfit in einer Kammer (wenn auch mit 4 Sternen) mit überdimensionalem Schlüssel. Bilder gibts hier: www.hotelrealdobidos.com
Nach dem gar nicht so historischen, aber leckeren Abendessen (Pfeffersteak und Schrimpomelett) machten wir noch einen kleinen Spaziergang auf der alten Burgmauer, der natürlich großartige Bildmotive bot.
Auf dem Nachhauseweg hielten wir noch an einer kleinen Bar, wurden auch hier - obwohl wir die einzigen Gäste waren und die Bardamen gerade einen spanischen Nonnenfilm schauten, der sehr witzig gewesen sein soll – überaus freundlich empfangen und behandelt.
Vielleicht liegt es daran, dass gerade nicht Saison ist und wir bei so wenigen Touristen besonders viel Gastfreundschaft zu spüren bekommen, aber es muss wirklich betont werden, wie nett, fröhlich und gemütlich die Leute hier sind.















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